Stille Zeit


Da ich am Dienstag (14.45 h) ja Englisch-Prüfung hab,
lese ich z.Z. in meiner “Stillen Zeit” in meiner englischen Bibel. Hier kommt ein wunderschöner Vers, den ich heut morgen gelesen habe:

“He will cover you with his feathers,
and under his wings you will find refuge.”
Psalm 91, 4a

Wünsche Euch einen schönen Sonntag,
an dem Ihr so richtig unter Gottes “Fittichen” geborgen seid.

Alles Liebe,
Eure Melly

Gestern ging es in der Osterpredigt um die Geschichte, als Jesus seinen Jüngern nach seiner Auferstehung am See Tiberias begegnete. (Falls Ihr diese Geschichte nicht so wirklich kennt, könnt Ihr sie, wenn Ihr möchtet, hier nachlesen: Johannes 21, 1-14.)

Jesus ist echt klasse! Da haben seine Jünger, die erfahrenen Fischer, schon die ganze Nacht vergeblich gefischt. Und da sagte Jesus zu ihnen: “Werft das Netz aus zur Rechten des Bootes. So werdet Ihr finden.” -
und sie fangen eine Unmenge von Fischen.

Das wünsche ich Euch auch, dass Ihr’s “rechts” (also im Vertrauen auf Ihn; aus Seiner Kraft heraus) probiert statt “links” (sich aus eigener Kraft heraus abzustrampeln).
Ja, im Blick auf die mündlichen Prüfungen will ich auch “rechts” statt “links” fischen - denn während mein menschlicher Verstand so begrenzt ist, weiß Er ja jetzt schon, was drankommen wird. ;-)

Mit folgender Aussage, die Jesus Pilatus gegenüber machte,
bevor er für uns starb, wünsche ich Euch Gottes Segen zu Ostern:

“Ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, dass ich die Wahrheit bezeugen soll. Wer aus der Wahrheit ist, der hört meine Stimme.” (Johannes 18,37 b)

(P.S.: Nachher suche ich noch eine Aussage raus, die Jesus nach seiner Auferstehung machte, da wir ja schließlich seine Auferstehung feiern! :-) Doch da ich es beim Lesen dieses Verses so genial fand, wie Jesus bei seinem Verhör die Sache auf den Punkt bringt, wollte ich Euch diesen Vers hier gerne schon mal schreiben.)

27 Und es begab sich, als er (Jesus) so redete, da erhob eine Frau im Volk ihre Stimme und sprach zu ihm: Selig ist der Leib, der dich getragen hat, und die Brüste, an denen du gesogen hast. 28 Er aber sprach: Ja, selig sind, die das Wort Gottes hören und bewahren.

Mit diesen Versen aus Lukas 11 wünsche ich Euch wunderschöne Weihnachtstage und dass Ihr, wenn Gott Euch etwas sagt, dies, so wie Maria es tat, hört und in Eurem Herzen bewahrt. Ich finde es so klasse, wie Gott es belohnt, wenn wir an das, was ER uns sagt, glauben.

Nachdem kike schon über biblische Personen, deren Geschichten sie besonders mag, geschrieben hat, möchte ich Euch heute auch gerne verraten, wer meine Lieblingsperson in der Bibel ist: Petrus.

Ich finde es so klasse, dass Gott ihn bereits, als er mit seiner impulsiven Art noch wie so eine “wankende Woge” war, “Petrus” (also “Felsenmann” oder so ähnlich) nannte. Ja, Jesus sah durch allen Überschwang und sämtliche Bruchlandungen hindurch das Potential in Petrus, liebte ihn und hatte einen genialen Plan für sein Leben. Und: Gott machte aus Petrus durch alle Lebensstürme hindurch tatsächlich solch einen Fels. Das gibt mir Hoffnung, dass Jesus, wenn ich Blickkontakt mit IHM halte, auch mich gebrauchen kann.

Hier einfach eine Geschichte aus Petrus’ Leben, die ich z.B. klasse finde:

22 Und alsbald trieb Jesus seine Jünger, in das Boot zu steigen und vor ihm hinüberzufahren, bis er das Volk gehen ließe.23 Und als er das Volk hatte gehen lassen, stieg er allein auf einen Berg, um zu beten. Und am Abend war er dort allein. 24 Und das Boot war schon weit vom Land entfernt und kam in Not durch die Wellen; denn der Wind stand ihm entgegen. 25 Aber in der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen und ging auf dem See. 26 Und als ihn die Jünger sahen auf dem See gehen, erschraken sie und riefen: Es ist ein Gespenst!, und schrien vor Furcht. 27 Aber sogleich redete Jesus mit ihnen und sprach: Seid getrost, ich bin’s; fürchtet euch nicht! 28 Petrus aber antwortete ihm und sprach: Herr, bist du es, so befiehl mir, zu dir zu kommen auf dem Wasser. 29 Und er sprach: Komm her! Und Petrus stieg aus dem Boot und ging auf dem Wasser und kam auf Jesus zu. 30 Als er aber den starken Wind sah, erschrak er und begann zu sinken und schrie: Herr, hilf mir! 31 Jesus aber streckte sogleich die Hand aus und ergriff ihn und sprach zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt? 32 Und sie traten in das Boot und der Wind legte sich. 33 Die aber im Boot waren, fielen vor ihm nieder und sprachen: Du bist wahrhaftig Gottes Sohn!

(aus Matthäus 14)

Jesus Christus:

Ich allein bin die Tür. Wer durch mich zu meiner Herde kommt, der wird gerettet werden. Er kann durch diese Tür ein- und ausgehen, und er wird saftig grüne Weiden finden.”

Joh. 10, 9 (Hfa)

Na, Ihr "Braker", sagt Euch das noch was? ;-)

In meiner "Stillen Zeit" (2) lese ich grade in Jesaja… und zwar mit den Bibelschulnotizen… Jaja, da kommen schon Erinnerungen auf … z.B. an Geschichten von einer gewissen Farm in Saskatchewan ;-)

Hab heut Jesajas Berufungs-Geschichte gelesen. Wisst Ihr was ich interessant finde? Gott sagt Jesaja nicht zuerst, wie sein Auftrag konkret aussieht, sondern zeigt sich ihm selbst in seiner "majestätischen Erhabenheit" (hm, mir fällt grad kein zeitgenössischeres passendes Wort ein ;-)). Und Jesajas Reaktion: "Hier bin ich. Sende mich." Cool, oder? Das drückt genau aus, was ich mir auch für mein Leben wünsche… Gott, der durch und durch gut ist und das Allerbeste für unser Leben will, so gut kennenzulernen, dass ich einfach zu ihm sage "Hier bin ich! Mache aus meinem Leben, was DU für das Beste hältst."

(1) Leute, die wie ich auf der Bibelschule Brake waren

(2) mit "Stille Zeit" meine ich die Zeit, die ich mir morgens nehm, um in der Bibel zu lesen und mit Gott zu reden - find ich echt 'ne klasse Sache, denn in dieser Zeit kommen einem oft gute Gedanken, die einen durch den Tag begleiten können.