Nachdem kike schon über biblische Personen, deren Geschichten sie besonders mag, geschrieben hat, möchte ich Euch heute auch gerne verraten, wer meine Lieblingsperson in der Bibel ist: Petrus.
Ich finde es so klasse, dass Gott ihn bereits, als er mit seiner impulsiven Art noch wie so eine “wankende Woge” war, “Petrus” (also “Felsenmann” oder so ähnlich) nannte. Ja, Jesus sah durch allen Überschwang und sämtliche Bruchlandungen hindurch das Potential in Petrus, liebte ihn und hatte einen genialen Plan für sein Leben. Und: Gott machte aus Petrus durch alle Lebensstürme hindurch tatsächlich solch einen Fels. Das gibt mir Hoffnung, dass Jesus, wenn ich Blickkontakt mit IHM halte, auch mich gebrauchen kann.
Hier einfach eine Geschichte aus Petrus’ Leben, die ich z.B. klasse finde:
22 Und alsbald trieb Jesus seine Jünger, in das Boot zu steigen und vor ihm hinüberzufahren, bis er das Volk gehen ließe.23 Und als er das Volk hatte gehen lassen, stieg er allein auf einen Berg, um zu beten. Und am Abend war er dort allein. 24 Und das Boot war schon weit vom Land entfernt und kam in Not durch die Wellen; denn der Wind stand ihm entgegen. 25 Aber in der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen und ging auf dem See. 26 Und als ihn die Jünger sahen auf dem See gehen, erschraken sie und riefen: Es ist ein Gespenst!, und schrien vor Furcht. 27 Aber sogleich redete Jesus mit ihnen und sprach: Seid getrost, ich bin’s; fürchtet euch nicht! 28 Petrus aber antwortete ihm und sprach: Herr, bist du es, so befiehl mir, zu dir zu kommen auf dem Wasser. 29 Und er sprach: Komm her! Und Petrus stieg aus dem Boot und ging auf dem Wasser und kam auf Jesus zu. 30 Als er aber den starken Wind sah, erschrak er und begann zu sinken und schrie: Herr, hilf mir! 31 Jesus aber streckte sogleich die Hand aus und ergriff ihn und sprach zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt? 32 Und sie traten in das Boot und der Wind legte sich. 33 Die aber im Boot waren, fielen vor ihm nieder und sprachen: Du bist wahrhaftig Gottes Sohn!
(aus Matthäus 14)