23.12.06
Und wenn Ihr noch eine echt gute Geschichte zu Weihnachten lesen wollt, dann klickt doch mal hier:
23.12.06
Und wenn Ihr noch eine echt gute Geschichte zu Weihnachten lesen wollt, dann klickt doch mal hier:
02.06.06
Juh, so langsam aber sicher schließt sich der Kreis … Nach dem Weihnachts -, Oster - und Himmelfahrts - Teil der Leuchtblumen-story kommt hier nun noch abrundend der Pfingst-Teil … Erinnert Ihr Euch, wo wir stehen geblieben waren? Falls nicht, könnt Ihr ja einfach nachlesen
…
Einige Zeit nachdem der Gärtner die Leuchtblume wieder zu sich ins Gartenhaus geholt hatte, waren alle Freunde der Leuchtblume an einem Ort zusammen gekommen. Da kam plötzlich ein brausender Wind auf (1). Und dann geschah das Merkwürdige… All die zusammengekommenen Pflanzen begannen auf einmal zu leuchten (2). Was war geschehen? Die umherstehenden anderen Pflanzen konnten es sich beim besten Willen nicht erklären. Doch die Leuchtblume sah glücklich zum Fenster hinaus. Ja, ihr ganzer Einsatz hatte sich gelohnt! Weil sie bereit gewesen war, vorübergehend ihre Leuchtkraft zu verlieren, konnte sie nun beginnen, ihre Leuchtkraft an dafür offene Pflanzen weiterzugeben. Denn durch ihr Verwelken in der schrecklichen Nacht, in der sie innerlich völlig zerbrochen war und der Gärtner sich von ihr abgewandt hatte, hatte sie für die gesamte Pflanzenwelt einen wunderbaren Weg gebahnt. Zuvor konnten die Pflanzen auf Grund ihrer Verseuchtheit ja keine Gemeinschaft mehr mit dem Gärtner haben. Doch in jener Nacht hatte die Leuchblume die Strafe dafür auf sich genommen, dass die beiden Blumen, die der Gärtner ganz zu Beginn gepflanzt hatte, ihre Köpfe in den verführerischen Glitzerteich getunkt hatten. Ja, nun können zahlreiche Pflanzen, die diese Liebestat für sich persönlich in Anspruch nehmen, ebenfalls hell leuchtend erblühen.
Leuchtest Du schon?
(1) Apostelgeschichte 2,2
(2) Apostelgeschichte 2,3
In diesem Sinne wünsche ich Euch allen schöne, erholsame Pfingsttage. Auch wenn es draußen ohne Ende schifft, wünsche ich Euch, dass Gottes Licht hell bei Euch leuchtet!
Alles Liebe,
Eure Melly
25.05.06
Hallöchen, Ihr Lieben!
Zunächst einmal wünsche ich Euch so einen riiichtig schönen Feiertag! Ach, tat daaas gut, heute mal auszuschlafen :-)! Doch, hm, was wird heut eigentlich gefeiert?
Ach, lehnt Euch doch einfach mal ein paar Minuten zurück, um mit mir zusammen darüber nachzudenken… Erinnerst Ihr Euch noch daran, was ich Euch bereits über die "Leuchtblume" geschrieben hab… Wie sie aus dem schönen Gartenhaus hinaus in die rauhe Wildnis gepflanzt wurde (Weihnachten) und dort schließlich ihre Leuchtkraft verlor (Ostern)? Ja, wie gelangte die Leuchtblume damals wieder zurück ins Gartenhaus?
Das gewaltige Unwetter war vorüber und alle Strapazen durchgestanden. Die Atmosphäre draußen in der Wildnis war noch verhalten und beklommen. Für viele war es noch unfassbar, was sich in jener schrecklichen Nacht ereignet hatte, als der Sturm gepeitscht und die Erde gebebt hatte. Die Leuchtblume war jedoch wieder zu neuem Leben erwacht und hatte wieder zu leuchten begonnen.
Nun befand sie sich mit ihren Freunden an einem besonderen Ort. (1) Sie streckte ihre Blütenblätter zum Himmel empor und leuchtete dabei heller denn je. Die anderen Pflanzen waren tief beeindruckt, als die Leuchtblume ihnen zum Abschied mitteilte, dass der Gärtner ihr die Macht über den gesamten Garten übertragen habe. Sie versprach ihnen, stets bei ihnen zu sein und sie niemals im Stich zu lassen. (2) Ja, von ihrem Platz im Gartenhaus aus, würde sie jede einzelne Pflanze genau sehen können. Zudem beauftragte sie die Pflanzen, die erkannt hatten, was die Leuchtblume aus Liebe zu ihnen getan hatte, diese gute Botschaft unter der gesamten Pflanzenwelt bekannt zu machen.
Als die Leuchtblume alles gesagt hatte, was ihr auf dem Herzen lag, trat der Gärtner ganz nah zur Leuchtblume heran und beugte sich zu ihr herab. Er grub sie aus der Erde aus, nahm sie behutsam in seine Hand und trug sie zurück zu sich ins Gartenhaus. Während die Vögel andächtige Melodien zwitscherten und die Pflanzen gedankenversonnen der Leuchtblume nachsahen, waren plötzlich zwei Stimmen zu vernehmen. Diese sagten, dass die Leuchtblume später einmal wiederkommen würde, um alle, die ihre Leuchtkraft in Anspruch nähmen, ebenfalls ins Gartenhaus zu holen. (3) Ja, für jede Pflanze, die das, was die Leuchtblume tat, für sich ganz persönlich in Anspruch nimmt, bereitet die Leuchtblume einen besonderen Platz im Gartenhaus vor (4) …
Wie sieht es mit Dir aus? Möchtest Du später mit im "Gartenhaus" dabei sein? Das wird dann nicht nur ein einziger "Feier-Tag" sein, sondern eine "ewig" lange Feier - im wahrsten Sinne des Wortes ;-). Ich freu mich jedenfalls auf diese "ewig" geniale Feier und hoffe, dass Du mit dabei bist!
(1) Lukas 24,50ff
(2) Matthäus 28,18ff
(3) Apostelgeschichte 1, 11
(4) Johannes 14, 2f
17.04.06
Zu Ostern habe ich soeben noch eine Geschichte für Euch geschrieben. Es handelt sich hierbei um die Fortsetzung der Leuchtblumen-Weihnachts-Geschichte…
Ostern.pdf (hoffe, Ihr könnt diese PDF-Datei öffnen… viel Spaß beim Lesen!)
23.12.05
Mit folgender Geschichte möchte ich Euch gesegnete Weihnachten wünschen! (Lest sie bitte wede mit den Augen von Theologen noch von Biologen - sondern einfach mit dem Herzen)…
Schon so lange sich der gute Gärtner zurück erinnern kann, lag in seinem gemütlichen Haus ein kleines Samenkorn. Er hatte es stets wie seinen Augapfel gehegt und gepflegt. Die liebevolle Zuwendung des Gärtners verlieh dem Körnchen eine unsagbare Leuchtkraft. Oft strich er behutsam über den Samen und sann hoffnungsvoll über den großen Auftrag nach, den er für ihn hatte.
Vor langer Zeit hatte der gute Gärtner nämlich einen wunderschönen Garten angelegt, in dem er zwei Blumen anpflanzte. Er freute sich daran, diese beiden Pflanzen zu pflegen. So teilte er den Blumen mit, dass er sie gerne immer bestens versorgen wolle, so dass sie dank seiner Pflege hell leuchten würden. Ihnen sei alles erlaubt. Würden sie ihren Kopf jedoch in den Glitzerteich tunken, würde dies eine Abkehr vom Gärtner und somit das Ende dieser schönen Beziehung bedeuten.
Und dann geschah das Schreckliche. Die Schlange verführte die Blumen, es doch zu wagen, indem sie ihnen einredete, sie würden dann nur noch heller leuchten. Das bedeutete den Bruch zwischen den Blumen und dem Gärtner. Sie misstrauten ihm, dachten, er wolle ihnen etwas vorenthalten - und tauchten ihre Blütenköpfe in das trügerische Gewässer.
Es brach dem Gärtner das Herz, die harten Konsequenzen dieser schrecklichen Tat ziehen zu müssen. Schwermütig pflanzte er sie aus seinem schönen Garten hinaus in die Wildnis. Dort im Dunkeln weht ein rauer, eiskalter Wind der Lieblosigkeit. Keine der Pflanzen, die in der Ferne vom Gärtner geboren werden, trägt mehr dessen Leuchtkraft in sich. Sämtliche Blumen sind verblendet. Seit dem Vorfall am Glitzerteich glitzern sie zwar nach außen hin in gewisser Weise - doch innerlich sind sie leer. Auch wenn sie es sich nicht eingestehen wollen, sehnen sie sich im Grunde genommen doch nach der liebevollen Fürsorge des guten Gärtners.
Es schmerzt den Gärtner, mitansehen zu müssen, wie die Pflanzen verwelken und eingehen. Er weiß, dass die Pflanzen niemals wieder von sich aus in seine Nähe zurück kehren können. Die einzige Möglichkeit, die Pflanzen wieder mit sich zu versöhnen, bestünde darin, den kostbaren, strahlenden Samen in die Wildnis zu schicken. Und genau dies bereitet der Gärtner seit langer Zeit vor. Immer wieder lies er es die Vögel pfeifen, dass eines Tages eine Leuchtblume aufwachsen würde, die sie aus ihrem Elend befreien würde.
Endlich war der langersehnte Tag da. Es war gewiss nicht einfach für den Gärtner und das leuchtende Samenkorn, sich voneinander zu trennen. Doch wussten sie ja, dass sie nach Ausführung des Auftrags wieder vereint sein würden. Und außerdem konnten sie sich ja trotz räumlicher Trennung innerlich nah sein. Aber der Gärtner pflanzte das Samenkorn nicht, wie von so manchen Blumen erwartet, in das prächtige Ehrenbeet. Oh, nein - er pflanzte es an die dunkelste, dreckigste Stelle ganz hinten in der Wildnis.
Was war das für ein Freudentag, als das kleine Samenkorn schließlich seine ersten Spitzen aus der Erde streckte. Ein heller Sonnenstrahl fiel auf diese aufsprießende Blume. Aber, nein, heller noch war das Licht, das von diesem zarten Pflänzchen selbst ausströmte. Die Vögel zwitscherten fröhliche Lieder von den Zweigen, dass nun endlich der Retter der verlorenen Pflanzenwelt gekommen sei, und dankten dem Gärtner dafür!
Die streitenden Blumen rings um die aufsprießende Leuchtblume verstummten, als sie sich des Scheines der unscheinbaren, und doch so wirkungsvollen Pflanze bewusst wurden. Ein unbeschreiblicher Frieden strömte von ihr aus. Die Ausstrahlung dieser kleinen Blume erzählte davon, wie wunderbar es in der Nähe des guten Gärtners sein muss. Doch leider widmeten gar nicht alle Blumen ihre Aufmerksamkeit der Leuchtblume. Viele waren viel zu stolz dazu. Sie waren all zu sehr damit beschäftigt, ihren eigenen Schein zu wahren, als dass sie dafür frei gewesen wären, den hellen Schein der Leuchtblume wahrzunehmen. Aber diejenigen, die sich darauf einließen, von sich selbst weg, hin zur Leuchtblume zu schauen, die bereuten es niemals - denn das war der erste Schritt für sie zurück zur Gemeinschaft mit dem guten Gärtner!
Worin genau der Auftrag der Leuchtblume bestand und wie es mit ihr und den anderen Pflanzen weiterginng, schreibe ich Euch ein anderes Mal… bzw. daran, wie es mit der Beziehung von einzelnen Pflanzen zur Leuchtblume und zum Gärtner weitergeht, könnt Ihr selbst mit Eurem Leben weiterschreiben.
Ich wünsche Euch, dass Euch an Weihnachten wieder ganz neu bewusst wird, was es bedeutet, dass Jesus Christus aus Liebe zu uns den Himmel verlassen hat, um in unsere Welt zu kommen!
Alles Liebe!
Eure Melly
19.12.05
Vor knapp einem Jahr begann ich, ab und zu Dinge, die mich beschäftigen, in Form von „Garten-Geschichten“ zu verarbeiten. Zunächst schrieb ich sie einfach für mich persönlich, dann auch für Leute, die mir besonders wichtig sind … und jetzt bin ich grade dabei, für Euch zu Weihnachten eine „Garten-Geschichte“ zu schreiben.
Diese Geschichten sind als Fortsetzungs-Geschichten gedacht, an denen ich nach und nach immer weiterschreiben möchte. Es würde mich sehr freuen, wenn sie für den ein oder anderen von Euch zu mehr als nur "netten Geschichtchen" würden, sondern Ihr womöglich aus ihnen tiefere, versteckte Gedanken mitnehmen könnt. Viel Freude beim Lesen (wenn's dann soweit ist ;-)) und einen schönen Tag wünscht Euch
Eure Melly