Gedichte


[Liebe kike, auf Deinen Wunsch hin kommt hier nun noch eine deutsche Version des Gedichts Remember Jesus

Wenn du dich leer fühlst
und Dich nach erfülltem Leben sehnst
denk’ dran: Jesus ist das Brot des Lebens!

Wenn du dich ringsumher
von Dunkelheit umgeben fühlst
denk’ dran: Jesus ist das Licht der Welt!

Wenn du deinen weiteren Weg
nicht mehr erkennen kannst
denk’ dran: Jesus ist der Weg!

Wenn sich sämtliche Türen
vor dir zu schließen scheinen
denk’ dran: Jesus ist die Tür!

Wenn dich der Teufel verschlingen will
wie ein brüllender Löwe
denk’ dran: Jesus ist der gute Hirte!

Wenn du hautnah
Geschichten von Mord und Totschlag miterlebst
denk’ dran: Jesus ist die Auferstehung und das Leben!

Wenn du trotz aller Mühen
keine Frucht deiner Arbeit sehen kannst
denk’ dran: Jesus ist der Weinstock!

In welchen Umständen auch immer
du dich befinden magst
denk’ dran: Jesus ist alles, was du brauchst!

 

When you feel empty

and are longing for a fulfilled life –

Remember: Jesus is the Bread of your life!

***

When you feel surrounded

by darkness-

Remember: Jesus is the Light!

***

When you can’t see

your future path clearly anymore –

Remember: Jesus is the Way!

***

When the doors before you

all seem to be closed –

Remember: Jesus is the Door!

***

When the devil is seeking to devour you

like a roaring lion –

Remember: Jesus is the Good Shepherd!

***

When you are being confronted with death,

and even with murder –

Remember: Jesus is the Resurrection and the Life!

***

When you can’t see any fruit –

Remember: Jesus is the Vine!

***

Whatever circumstances you are facing -

Remember: Jesus is all you need!

Melanie Keppler,

Februar 2008

 

So, liebe Schmökerer, nun möchte ich alle bisherigen Gedanken zu Weihnachten noch mit einem brandneuen Gedicht einer ganz besonderen Freundin :-) abrunden:

 

Unerforschlich

 

Unerforschlich sind deine Wege.

Der Stern führt nicht zum Königspalast,

der Weg, den er weist, verlässt die breiten Alleen,

führt ins Hinterland in einen armseeligen Stall.

 

Unerforschlich sind deine Wege.

Der Engel kommt nicht bei Tag,

erscheint auf abgelegenen Feldern bei wenig angesehenen Menschen

und führt zu einem kleinen Kind.

 

Unerforschlich sind deine Wege,

führen so oft nicht über die Straßen,

die gut gepflastert und geradewegs zum Ziel führen,

verlieren sich im Dickicht unseres Lebens

und scheinen oftmals in der Sackgasse zu enden.

 

Du aber gibst uns immer wieder einen Stern,

der uns am Himmel unseres Lebens

die Richtung weist.

 

Du gibst uns immer wieder einen Engel,

der uns im Dickicht unseres Lebens

ein Stück des Wegs begleitet.

 

Verschlungen sind unsere Wege.

Du aber gibst uns deinen Sohn

und sprichst: “Er ist der Weg.”

 

Ulrike Bauspieß, Weihnachten 2006

Hab’ ich Platz in deinem Zelt,

komm ich vor in deiner Welt?

Heut frag’ ich das

ganz leise dich, mein Gott.

Der du das Universum lenkst,

der du in Ewigkeiten denkst,

der du ganz anders bist als ich

und meine Welt -

hab’ ich Platz in deinem Zelt?

Du bist heilig, du bist Gott,

ich bin ein Mensch.

Doch dann verlässt du deinen Thron,

und dann verschenkst du deinen Sohn

und sagst, dass alles, was uns trennte, nicht mehr zählt -

und ich nehm Platz in deinem Zelt!

Jürgen Wert

 

Kennt Ihr das, dass einem irgendwie alles über den Kopf wächst, so dass man dann irgendwann den Durch- und Überblick verliert und nur noch Chaos sieht? Naja, mir geht’s grad jedenfalls mal wieder so. Doch heute morgen fiel mir ein total gutes Gedicht ein. Ihr Braker unter Euch, erinnert Ihr Euch noch an das Gedicht “Besinn Dich auf Jesus allein” (ok, klingt vielleicht etwas altmodisch, sich zu “besinnen” … doch bald beginnt ja die “besinnliche” Weihnachtszeit ;-) ), das mal an einem Gebetstag vorgelesen wurde. Ich finde dieses Gedicht echt klasse :-) ! Wenn es jemand von Euch haben möchte, kann ich es Euch gerne mailen.

Genau das möchte ich jetzt jedenfalls tun … einfach mal ALLES liegen lassen und mir Zeit nehmen, mich so richtig auf Jesus auszurichten und alles, was mich belastet, bei IHM abzugeben. Das hilft, finde ich, echt immer total, neue Kraft zu schöpfen und zu erkennen, wo man Dinge streichen kann und das, was echt wichtig ist, neu motiviert anzupacken. Freu mich auf diese “besinnliche” Zeit mit Jesus und das anschließende “Streichkonzert” (Dinge, wo ich Abstriche machen kann, zu streichen).

Eine gute neue Woche mit “besinnlichen” Minuten ? ;-) wünscht Euch Eure Melly :-)


Vertrauen heißt:
Nichts sehen...
und doch wissen, Gott ist da.
 
Nichts hören...
und doch wissen, Gott redet.
 
Nichts fühlen...
und doch wissen, Gott liebt mich.
 
Nichts verstehen...
und doch wissen, Gott macht keinen Fehler.
 
Nichts erkennen...
und doch wissen, Gott führt vollkommene Wege.
 
Nichts mehr glauben können...
und doch wissen, Gott und sein Wort sind wahr - 
und unveränderlich.


Anita Hallemann
(hab eben ihre Erlaubnis eingeholt,
ihr Gedicht hier "abzudrucken" :-))

Als ich eben in der Straßenbahn zur PH fuhr, machte ich mir Gedanken über die Macht von WORTEN… Da erwachte mal wieder die Muse in mir… Hier schon mal eine kleine “Kostprobe”… Vielleicht wächst das Gedicht ja noch…

WORTE

Worte können…

pieksen wie piesakende Gabelstiche,

schneiden wie scharfe Messerschnitte,

Leid bringen wie eine Tasse bitteren Getränks,

aber auch erfreuen wie ein Glas edlen Weins,

laben wie ein Teller leckeren Mahls,

beruhigend wirken wie ein Löffel balsamgleichen Honigs.

Soweit dann mal… Wünsche Euch einen guten Tag!

Man mag es nicht meinen -

ich hab es nicht vergessen,

dass hier ein Gedicht soll erscheinen,

bevor die “Bratskartoffeln” sind aufgegessen.

Die Muße ist immer aber noch nicht erwacht.

Sie schlummert noch tief in mir…

Hättet Ihr das gedacht?

Doch soll bald ein Gedicht stehen hier.

Habt Ihr vielleicht ein paar Gedanken,

die mich könnten inspirieren,

um mich zu holen aus den Schranken,

die mich hindern, das Dichten zu probieren?

Schönes WE Euch (wie immer ;-) ),

Eure Melly

P.S. für “Bratskartoffeln”:

Ja, oops, merke grade, das ist ja schon fast ein Gedicht ;-)

Zählt das schon ;-) ?

P.P.S. für Christian:

“Schritt 4″: Man nehme die Leser mit in das Entwickeln von posts hinein ;-)

So, jetzt dürft Ihr Euch mal was aussuchen…

In welcher Kategorie hättet Ihr denn gerne den nächsten Post?

“Einsende-Schluss” der Wünsche ist Montag. :-)

Wünsch Euch (wie immer ;-)) ein schönes Wochenende! :-)

P.S.: Anmerkung für Christian - das ist Schritt 3 meines neuen Schmökerer-zentrierten Postkonzeptes ;-)

… wünsche ich Euch mit folgendem Gedicht, dass Jesus Euch zeigt, was ER aus Liebe für Euch ganz persönlich durchgemacht hat…

Verbundenheit

Du und Dein Vater -

Ihr ward eins,

untrennbar miteinander verbunden,

immer füreinander da.

Ihr liebtet Euch

grenzenlos und vollkommen.

 

Eine Beziehung,

wie sie tiefer nicht möglich ist,

in der man sich

- selbst ohne Worte

oder Blickkontakt -

bis ins Innerste versteht.

 

Ihr kanntet Euch

durch und durch.

Nichts, wirklich nichts,

vermochte Euch zu trennen.

Alles, was Sein war,

war auch Dein.

 

Sowohl Freude

als auch Kummer und Schmerz

fühltet Ihr gemeinsam.

Mit derselben Liebe

brannten Eure Herzen

für uns verlorenen Menschen.

 

Doch dann

wurde diese Verbundenheit

jäh zerrissen.

Die Sünde,

die auf Dir lag,

schlug sie brutal entzwei!

 

Dein Herz zerbrach,

als Du dort

am Kreuze hingst.

Toben - Verletzung - Schmerz

Verlassenheit - Einsamkeit - Leere

Trauer - Verzweiflung - Auswegslosigkeit!

 

Das alles ertrugst Du

aus Liebe zu mir.

Freiwillig starbst Du,

damit ich leben kann.

Diese Liebe

besiegte selbst den Tod!

 

Das Gewitter war vorüber,

der Kampf ausgestanden.

Alle Ketten konnten fallen,

Dein Herz wieder aufatmen,

Friede hineinziehen

und Freude herausstrahlen.

 

Du und Dein Vater -

Ihr konntet Euch

in die Arme fallen.

Dir und Deinem Vater -

Euch werde ich einst

zu Füßen fallen.

(Melanie Keppler, 1999) 

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