Das wollte ich Euch auch gern noch erzählen…
Hatte mir ja so gewünscht, den pensionierten Prof, dessen Russkij-Videos ich für meine Zula analysieren durfte, mal persönlich zu treffen. Gott hat mir diesen Wunsch echt erfüllt.
Neulich haben wir uns in einem Café in Münster getroffen. Er spendierte mir ein Stück Erdbeerkuchen und einen Cappuccino. Es war total schön und bereichernd, mich mit ihm zu unterhalten. 
Ne, ne, packe noch nicht wirklich meinen Koffer. 
Bin nur grad dabei, einen “Koffer” mit gaaanz vielen schöne Erinnerungen zu packen (im übertragenen Sinne gemeint). Denn z.Z. erlebe ich eigentlich täglich irgendetwas Schönes mit Freunden, die mir wichtig sind. (Deshalb komme ich grad auch kaum zum Bloggen.) Hier einfach ein Beispiel…
Letzten Donnerstag war ich bei einem befreundeten Ehepaar eingeladen. Eigentlich hatte ich mich darauf eingestellt, einfach nur zum Mittagessen zu ihnen zu kommen … Doch war dieses Mittagessen ein “klein wenig”
ausgedehnter (kam erst wieder um 20 h heim). Sie beluden ihren Bulli mit Sack und Pack (Picknick-Sachen, Gitarre, Liederbücher … sogar an Regenklamotten für mich dachten sie). Wir fuhren zu einem Wasserfall, machten ein Picknick (dick eingemummelt, da es an diesem Tag doch recht frisch war) und sangen schließlich in einer kleinen Hütte noch stundenlang Lieder, die mich an meine Teeny-Zeit erinnerten. Hab’s so richtig genossen.
Juh, und seit gestern weiß ich auch, wann es dann tatsächlich meinen Koffer zu packen heißt. Habe nun nämlich meinen Flug für den 27. August gebucht.
So, da bin ich wieder - zurückgekehrt von meiner Deutschland-Rundreise (Freiburg - Stuttgart - Gießen - Brake - Dörentrup - Bad Rothenfelde - Münster - Ibbenbüren - Freiburg). Wisst Ihr, was ich das Schönste fand? Dass ich mich in der Regel an jeder “Station” gleich zuhause gefühlt hab - an einigen dieser Orte hab ich ja auch einen Teil meines Lebens verbracht, aber vor allem lag es glaub daran, dass ich bei Leuten war, in deren Gegenwart ich mich einfach zuhause fühle. Jedenfalls bin ich nun wieder in meinem Freiburger Zuhause.
Liebe Grüße,
Eure Melly
Oh, Leute,
es ist so cool! 
Als ich Kunkels vor einigen Monaten fragte, ob ich zu ihnen kommen könne, ließ ich mir nicht träumen, auf was für eine geniale Aufgabe das hinauslaufen würde.
Es ist nun so, dass wir eine Mini-Schule aufbauen wollen. Ein amerikanisches älteres Ehepaar wird 2 Mädchen und einen Jungen unterrichten und in meiner Klasse werden eben die beiden Kunkel-Jungens sein. Hierzu wollen wir eine 2- bis 3-Zimmer-Wohnung mieten. Die Familien sämtlicher soeben erwähnten Kinder sowie das Lehrerehepaar nehmen auch an der SEND-Konferenz teil. Gerade eben habe ich gemeinsam mit meiner zukünftigen Kollegin den Ablauf eines Schulvormittags festgelegt. Wir wollen mal ausprobieren, wie alles läuft und dann weitersehen. Der amerikanische Unterricht soll anhand von amerikanischem homeschooling-Material stattfinden - und der deutsche anhand eines deutschen Fernschulprogramms.
Ganz besonders freue ich mich darüber, dass wir Lehrer stets vor Unterrichtsbeginn gemeinsam für die Schüler, den Unterricht… beten wollen.
Der Schuljahresbeginn ist nun für den 3. September festgesetzt (in Anlehnung an das russische Schuljahr). Kann’s gar nicht abwarten, bis es los geht! 
Ja, es wäre klasse, wenn Ihr mit für unsere kleine Schule betet (geeignete Räumlichkeiten…)!
Hat von Euch jemand ‘nen heißen Tipp auf Lager, wo in Deutschland das Laub im Herbst besonders schön bunt ist?
Von den Amis hat mich nämlich jemand gefragt, wo er da mit seiner family am Besten eine “Colour-Tour” machen könnte.
Alle, die dachten, ich reise bald weit weg

(Krasnojarsk) oder ginge an einen wirklich kalten Ort (im Winter Temperaturen bis - 40°C), lade ich herzlich ein, mich an der Bibelschule Brake zu besuchen. Denn hier verbringe ich grade eine Woche mit Leuten, die NOCH weiter weg leben

(z.B. in Choborowsk) oder es mit NOCH kälteren Temperaturen zu tun haben (z.B. -70°C in Ulan Ude).
Ja, die Eurasia Family Conference von SEND ist genial!
Bei einem Großteil der Teilnehmer handelt es sich um Amis, die als Missionare in Russland, der Ukraine oder Kasachstan leben. Es tut sooo gut, mich mal nicht als “Exot” zu fühlen, sondern unter lauter “Gleichgesinnten” zu sein, die dasselbe Herzensanliegen (Russland…) teilen. Echt der Hammer, wie viele gute Gespräche ich in den vergangenen Tagen führen konnte!
Besonders habe ich mich natürlich darüber gefreut, nun endlich Familie Kunkel persönlich kennenzulernen.
Als ehemalige Absolventin der Schule helfe ich beim Servieren mit (wofür ich hier kostenos übernachten und essen darf) … und wann immer es von den Arbeitszeiten her möglich ist, kann ich an den Konferenz-Veranstaltungen teilnehmen.
Ooops, gleich beginnt dann auch wieder die nächste Veranstaltung … Deshalb erstmal so weit. Habe vor, Euch demnächst dann noch mehr zu erzählen …
Herzliche Grüße,
Eure Mellytschka 